Das Auto als Waffe
Eine einfache Anleitung für den gestressten Autofahrer
Wenn du dich mal wieder darüber ärgerst, dass irgendwelche scheiß Rennradfahrer dich auf einem
Wirtschaftsweg mutwillig behindern, versuche es erst einmal mit Worten. Mach das Fenster runter und erkläre
denen, wie es sich mit der Nutzung der Straße und den Prioritäten so verhält.
Wenn die nicht bereit sind, z.
B. anzuhalten, sich auf den Grünstreifen zu verkrümeln und dich schnellstmöglich vorbei zu lassen, fahr
einfach vorbei. Faustregel hierbei: Sicherheitsabstand außerorts sind 2 m, das entspricht ca. einem
A4-Blatt.
Wichtig: nicht auf den Seitenstreifen ausweichen, da lauert oft Schotter und Dreck, der
hochfliegen und an deinem Auto unschöne Dinge machen kann.
Wenn du vorbei bist, kannst du, wenn du noch
etwas Zeit hast, gerne eine Vollbremsung einleiten. Das haben diese Rennrad-Typen erst mal ein echtes
Problem.
Es kann sein, dass die es dann immer noch nicht merken und dich weiter in ein Streitgespräch
verwickeln (und sogar Fotos machen). Um das abzukürzen kannst du einfach mal, wenn einer vor deinem Auto
steht, auf ihn zuhalten. Fahr ihn einfach an. Er muss ja nicht gleich drunter liegen. Du musst übrigens
nicht aussteigen, um dich selbst nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Wenn du denen dann gezeigt hast, wo der
Frosch die Locken hat, quetsch dich an dem Typen vorbei. Dem Rad kannst du dabei noch einen mitgeben, so
dass er z. B. eine Acht drin hat. Dann gibt einfach Gas und sieh zu, dass du rechtzeitig zum Essen bei Mutti
bist. Wichtig: Bei einem richtig teuren Auto solltest du gründlich darüber nachdenken, ob du das Rad am Ende
noch anfährst. Kratzer im Lack sind hierbei vermutlich nicht zu vermeiden. Bei einem Auto wie z. B. dem hier
abgebildeten ist das nicht so schlimm.
Mach dir keine Sorgen deswegen, dass diese Rennrad-Fuzzies bei der
Polizei Anzeige erstatten könnten. Das trauen die sich bestimmt nicht. Falls doch: dabei wird wahrscheinlich
gar nix rauskommen.
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit automobilen Grüßen, Klaus